Kreditkarte

Bezahlen im Internet: Die virtuelle Kreditkarte

Die Idee einer virtuellen Kreditkarte ist infolge der in den letzten Jahren steigenden Nutzung des Internets als Einkaufs- und Handelsplattform entstanden, da beim Online-Einkauf des Öfteren nur eine Bezahlung per Kreditkarte möglich ist. In den USA sind virtuelle Kreditkarten schon deutlich weiter verbreitet als bei uns in Deutschland. Doch auch hierzulande gibt es inzwischen einige wenige Anbieter dieser speziellen Form der Kreditkarte. Im Prinzip ist die virtuelle Kreditkarte mit den bereits weiter verbreiteten Prepaid-Kreditkarten zu vergleichen, nur dass man keine Plastikkarte erhält, sondern lediglich über die entsprechenden Daten wie Kreditkartennummer, Name des Kreditkarteninhabers, Ausstellungsdatum, Verfallsdatum und Prüfnummer verfügt. Zum Einkauf im realen Handel ist dieses Modell daher nicht geeignet, aber für Online- oder Katalog-Bestellungen hat man damit alles, was man braucht. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei den bisher gängigen Angeboten um Prepaid-Karten, d.h. die Kreditkarte wird auf Guthabenbasis geführt.

Natürlich stellt sich die Frage, wozu brauche ich eine virtuelle Kreditkarte? Zum einen bietet sich dadurch eine Möglichkeit für Personen, die mangels regelmäßiger Einkünfte oder wegen eines negativen Schufa-Eintrags keine Kreditkarte erhalten, am Online- und Katalog-Handel teilzunehmen. Da die virtuelle Kreditkarte auf Guthabenbasis geführt wird, gibt es auch keine Bonitätsprüfung. Zum anderen kann man eine virtuelle Kreditkarte weder verlieren, noch kann sie einem gestohlen werden. Zudem verliert man selbst in einem möglichen Betrugsfall nur das Guthaben mit dem man die Karte aufgeladen hat.

Gänzlich gebührenfrei ist eine virtuelle Kreditkarte in der Regel aber nicht, wie am Beispiel der Wirecard Bank AG, dem ersten und bisher größten Anbieter auf dem deutschen Markt, zu sehen ist. Die Kontoeröffnung sowie der Erhalt der Online-Kreditkarte sind zwar kostenlos, für Transaktionen werden jedoch Gebühren fällig. Eine Geldeinzahlung per Überweisung kostet einen Euro, per Kreditkarte drei Prozent des Betrages, aber mindestens einen Euro. Das Bezahlen mit der Online-Kreditkarte ist für den Kunden kostenlos, für eine Überweisung auf ein anderes Wirecard-Konto werden 50 Cent erhoben.

Fazit: Vor allem für Personen, die oft im Internet einkaufen, aber aus verständlicher Vorsicht ungern ihre normale Kreditkartennummer im Internet bekanntgeben wollen, ist eine virtuelle Kreditkarte ein wertvolles und empfehlenswertes Zahlungsmittel.

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Kostenloses Girokonto mit Kreditkarte für Studenten

Studenten gehören zu der privelegierten Personengruppe, die von nahezu allen Banken gerne gesehen und hofiert werden. Selbst an sich teure Filialbanken räumen Studenten in Hinblick auf eine frühe Kundenbindung eines potentiell später einmal gutverdienenden und zahlungskräftigen Kunden ein kostenloses Girokonto mit äußerst günstigen Bedingungen ein. Doch spätestens nach Beendigung des Studiums trennt sich die Spreu vom Weizen. Das bisher kostenlose Girokonto wird auf einmal zu einem nicht unerheblichen Kostenfaktor. Viele Schüler und Studenten haben ihr erstes Konto bei der Hausbank ihrer Eltern und solange die Ausbildung dauert, ist das in der Regel auch eine gute und kostengünstige Alternative. Allerdings lohnt es sich durchaus auch schon in frühen Jahren einen Blick auf die nahe Zukunft zu werfen. So ist es sicherlich keine schlechte Idee sich noch während des Studiums oder der Ausbildung gleich ein auch später bedingungslos kostenloses Girokonto auszusuchen.

Ein weiteres Kriterium ist auch die Möglichkeit eine Kreditkarte zu bekommen. Gerade bei Studenten ist die Kreditkarte aufgrund ihrer hohen Akzeptanz in Geschäften, im Internet und weltweit ein beliebtes und begehrtes Zahlungsmittel. Zudem kann man im Falle eines monetären Engpasses gegen Monatsende noch das Nötigste einkaufen, da der aufgelaufene Betrag erst am Monatsende bzw. Anfang des nächsten Monats abgebucht wird, wenn hoffentlich wieder Geld auf dem Konto ist.

Bei annähernd jeder Bank kann man eine Visa- oder Mastercard beantragen, vor allem bei Onlinebanken gehört eine Kreditkarte oft schon zum Grundpaket und wird mit der Kontoeröffnung ausgegeben. Viele Anbieter wollen allerdings gewisse Bedingungen, wie z.B. einen monatlichen Mindestgeldeingang, erfüllt sehen, bevor sie eine Kreditkarte an Studenten vergeben. Gründe für eine Ablehnung können z.B. ein zu geringer monatliche Geldeingang oder auch eine schlechte Bonitätsbewertung bei der Schufa sein. Da die Überprüfung, ob eine Kreditkarte genehmigt wird oft in einem automatisierten Verfahren abläuft, kann es sich lohnen mit einem direkten Ansprechpartner bei der Bank zu verhandeln, um trotzdem eine Kreditkarte zu erhalten.

Natürlich sollte man auch bzw. besonders bei einer Studenten Kreditkarte die Konditionen der verschiedenen Anbieter vergleichen. In erster Linie sollte die Kreditkarte und auch das zugehörige Girokonto kostenlos sein. Das ist bei Studentenkonten aber ohnehin oft der Fall. Wichtig sind aber auch die Zinsen, die die Bank berechnet, wenn die Kreditkartenabrechnung nicht pünktlich ausgeglichen werden kann. Diese sollten natürlich möglichst niedrig sein, um eine weitere Verschuldung bis hin zur Überschuldung zu vermeiden. Da Studenten gerne reisen oder sich aufgrund von Auslandssemestern oder -praktika öfter im Ausland aufhalten, ist auch die Möglichkeit mit der Kreditkarte im Ausland kostenlos Geld abheben zu können ein wichtiges Kriterium, da ansonsten Abhebungen im Ausland oft mit hohen Gebühren einhergehen.

Fazit: Obwohl man als Student normalerweise kein Problem haben dürfte, bei einer beliebigen Bank ein kostenloses Girokonto zu erhalten, sollte man sich jedoch schon während der Ausbildung Gedanken machen, welches Girokonto auch nach Abschluss der Ausbildung kostenlos ist oder zumindest gute Konditionen bietet.

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